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Warum Einsicht allein nicht reicht – 5 Schlüssel für echte Verhaltensänderung in Führung

Du kennst das vielleicht: Im Training ist alles klar. Du verstehst Modelle, du kannst sie erklären, du nimmst dir fest vor, ab Montag „es anders zu machen“. Und dann kommt der Alltag – Meetings, Druck, Konflikte, Zeitmangel – und plötzlich reagierst du wieder wie früher. Nicht, weil du es nicht verstanden hättest. Sondern weil dein System unter Stress auf das zurückgreift, was es am schnellsten verfügbar hat: alte Routinen.

Ich schreibe diesen Artikel, weil ich genau diese Lücke zwischen Wissen und Tun in Organisationen immer wieder sehe – und weil es Wege gibt, sie zu schließen. Dafür brauchst du mehr als Einsicht: du brauchst Erfahrung, Beziehung, Körperkontakt (im Sinne von „spürbar werden“) und eine neue Geschichte über dich selbst.

1) Einsicht ist Kopf – Veränderung ist auch Körper

Kognitives Verstehen ist wichtig. Aber unser Verhalten wird nicht nur vom Denken gesteuert. António R. Damásio beschreibt, dass Entscheidungen stark von „somatischen Markern“ geprägt sind: Körperliche Empfindungen und Emotionen markieren, was sich sicher oder riskant anfühlt. Wenn du in einer Stresssituation „weißt“, dass du ruhig bleiben willst, aber dein Körper Alarm schlägt, gewinnt oft der Alarm.

Darum frage ich im Coaching nicht nur: „Was hast du verstanden?“, sondern auch: „Wo spürst du es – und wie genau?“ Echte Veränderung beginnt häufig erst dann, wenn du dein Muster im Moment erkennst: im Atem, im Kiefer, in der Enge im Brustkorb, im Impuls zu kontrollieren, zu flüchten oder zu kämpfen. Wenn du dort ansetzt, wird Einsicht handlungsfähig.

2) Unter Druck gewinnt das alte Skript – außer du trainierst den Wechsel

Viele Führungskräfte sind im Alltag hoch reflektiert – bis der Druck steigt. Dann übernimmt ein innerer Autopilot. In der Sprache der Transaktionsanalyse: Unter Stress rutschen wir leichter in alte Ich-Zuständsqualitäten und reagieren aus einem früher gelernten Schutzprogramm (psychologische Abwehrstrategien). Das ist nicht „schlecht“, es war einmal nützlich. Nur passt es heute oft nicht mehr.

Der entscheidende Punkt ist: Du kannst den Wechsel trainieren. Nicht durch noch mehr Theorie, sondern durch Übung in realistischen Situationen – so, dass dein Nervensystem lernt: Ich kann anders reagieren, und ich bleibe sicher.

3) Beziehung verändert Biologie – warum psychologische Sicherheit kein Luxus ist

Prof. Dr. Joachim Bauer betont, wie stark unser Gehirn auf Resonanz, Zugehörigkeit und Anerkennung reagiert. Motivation ist nicht nur Willenskraft – sie ist biologisch gekoppelt an Beziehung. Wenn du dich sicher, gesehen und respektiert fühlst, kann dein System neugierig werden und Neues ausprobieren. Wenn du dich bewertet oder bedroht fühlst, macht dein System dicht.

Darum ist „psychological safety“ nicht nett gemeint, sondern ein echter Wirkfaktor. Und hier kommt ein mutiger Hebel ins Spiel: Verletzlichkeit. Wenn du als Führungskraft einen echten Satz sagst wie „Ich bin gerade unsicher, wie wir das am besten lösen – ich brauche eure Perspektiven“, entsteht häufig etwas, das kein Change-Projekt herstellen kann: Vertrauen. Nicht weich. Sondern real.

4) Das Spiel senkt Abwehr – und öffnet den Raum für neue Entscheidungen

Veränderung löst Widerstand aus. Und Widerstand ist oft nur ein Schutzmechanismus. Genau deshalb arbeite ich gern mit spielerischen, strukturierten Formaten – wie dem Leadership Key Game. Das Spiel schafft eine besondere Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe: Du darfst experimentieren, ohne gleich „richtig“ oder „falsch“ zu sein.

Hier passt Michael White (narrative Therapie) sehr gut: Wenn du ein Problem externalisierst, also „nach außen stellst“, wirst du handlungsfähiger. Dann bist du nicht der Kontrollmensch, sondern du beobachtest „Kontrolle“ als Muster, das in bestimmten Situationen auftaucht. Das verändert sofort die innere Dynamik: weniger Scham, mehr Wahlfreiheit. Und genau diese Wahlfreiheit brauchen wir, um Neues auszuprobieren.

5) Der Weg vom Gestern ins Heute: kurz, klar, wirksam

Nachhaltige Veränderung ist kein Moment, sondern ein Prozess. In meinen Formaten arbeite ich oft entlang eines klaren Pfads – vom „Gestern“ (altes Muster) ins „Heute“ (wirksames Verhalten). In Kurzform sieht er so aus:

  • Alte Botschaft erkennen: Welche inneren Regeln steuern dich („Sei perfekt“, „Mach es allen recht“, „Sei stark“)?
  • Reaktion unter Stress sehen: Rebellion, Resignation oder Anpassung – wie sieht dein Coping aus?
  • Neuentscheidung treffen: Nicht im Kopf, sondern so, dass du sie fühlst und glaubst.
  • Neues Verhalten üben: in konkreten Situationen, mit Feedback.
  • Neue unterstützende Botschaft verankern: ein innerer Satz, der dich im Alltag trägt.

Der Kern ist die Neuentscheidung: Du überschreibst aktiv eine alte Überlebensstrategie. Und du machst es so, dass dein System merkt: Ich darf das. Ich kann das. Es ist sicher genug.

Ein Workshop-Bild aus Hamburg-Volksdorf: Wenn Einsicht plötzlich „greifbar“ wird

Ich beschreibe dir ein anonymisiertes, verdichtetes Beispiel, wie ich es Anfang Januar 2026 im Co Kreativen Institut in Hamburg-Volksdorf mit einer Gruppe von sechs Teilnehmenden erlebt habe.

Die Gruppe bestand aus Führungskräften aus unterschiedlichen Bereichen. Inhaltlich waren alle schnell: Modelle verstanden, kluge Beiträge, viel Kopfnicken. Doch als wir in eine Übung gingen, in der jede Person ein eigenes Muster in einer typischen Stressszene darstellen sollte, wurde es still. Eine Teilnehmerin – ich nenne sie Karin – sagte: „Ich weiß, dass ich mehr delegieren muss. Aber sobald es kritisch wird, mache ich alles selbst.“

Wir externalisierten das Muster. Karin gab ihm einen Namen: „Der Sicherheits-Manager“. Zwei andere Teilnehmende spielten in einer kurzen Szene diesen „Sicherheits-Manager“ und gleichzeitig den Anteil, der eigentlich führen und vertrauen wollte. Plötzlich stand Karins innerer Konflikt sichtbar im Raum – nicht als Analyse, sondern als Erfahrung.

Und dann passierte der entscheidende Moment: Karin bemerkte körperlich, wie sie bei dem Satz „Ich mache das lieber selbst“ den Atem anhielt. Wir stoppten die Szene, ließen sie einen Schritt zurücktreten, durchatmen, den Boden spüren. Erst dann formulierte sie ihre Neuentscheidung: „Ich delegiere einen klaren Teil – und ich halte die Unsicherheit aus.“ Sie verankerte diesen Satz mit einer kleinen Geste (Hand auf den Brustkorb, langsamer Atem), als körperliches Signal für ihr Nervensystem.

In der nächsten Runde spielte sie die Szene erneut – diesmal mit der Neuentscheidung im Rücken. Nicht perfekt. Aber spürbar anders: mehr Ruhe, mehr Klarheit, weniger Druck. Danach sagte ein anderer Teilnehmer: „Ich habe gerade gemerkt, dass ich mich auch hinter Kontrolle verstecke.“ Und genau dort entstand Beziehung: nicht über Theorie, sondern über geteilte Menschlichkeit. Aus Einsicht wurde Bewegung.

Schlussgedanke: Welche Neuentscheidung ist bei dir fällig?

Wenn du nur im Kopf bleibst, bleibt Veränderung oft eine gute Idee. Wenn du aber Muster erlebbar machst, Beziehung zulässt, den Körper einbeziehst und deine eigene Geschichte neu erzählst, entsteht etwas anderes: echte Wahlfreiheit.

Vielleicht magst du dich heute fragen:

  • Welches Muster taucht bei mir unter Druck auf?
  • Was spüre ich dabei im Körper?
  • Welche kleine Neuentscheidung könnte ich in den nächsten 7 Tagen ausprobieren?

Nicht groß. Nicht perfekt. Aber echt. Denn genau so beginnt nachhaltige Veränderung.

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Das Verlegenheitslächeln: Was erfolgreiche Personen von anderen unterscheidet

Selbstbewusstsein und Souveränität im Berufsleben

In der heutigen Geschäftswelt ist Selbstbewusstsein und Souveränität von großer Bedeutung. Es beeinflusst nicht nur, wie wir von anderen wahrgenommen werden, sondern auch, wie wir unsere eigenen Ziele erreichen. Für viele kann es eine Herausforderung sein, sich selbstsicher zu präsentieren. In diesem Artikel beleuchten wir einige der häufigsten Gesten und Signale der Unsicherheit, die Personen unbewusst aussenden, und bieten Tipps, wie man Selbstsicherheit im beruflichen Umfeld ausstrahlen kann.

Das Verlegenheitslächeln und seine Folgen

Das Verlegenheitslächeln ist eine weit verbreitete Geste, die in vielen beruflichen Situationen auftreten kann. Es zeigt sich oft, wenn Personen wichtige und ernsthafte Aussagen machen, aber gleichzeitig lächeln. Dieses Lächeln kann verschiedene Gründe haben, aber häufig dient es dazu, Konflikte zu vermeiden oder sich sympathischer zu machen. Das kann zu Missverständnissen führen und die Ernsthaftigkeit der Aussage untergraben.

Beispiel aus dem Arbeitsalltag:

Stellen Sie sich vor, eine Person namens Alex ist in einer Besprechung und präsentiert ihre Forschungsergebnisse. Als Alex zu einem kritischen Punkt kommt, beginnt sie unabsichtlich zu lächeln. Obwohl die Informationen fundiert, wichtig und richtig sind, könnte dieses Lächeln die Kolleg*innen dazu veranlassen, die Aussagen nicht ernst zu nehmen oder anzunehmen, dass Alex unsicher ist. Dieses Missverständnis kann dann in der Folge dazu führen, dass die Argumente nicht die gebührende Aufmerksamkeit erhalten.

Die Bedeutung der Körpersprache

Die Körpersprache spielt eine entscheidende Rolle bei der Kommunikation im Berufsleben. Manche Personen neigen dazu, sich in bestimmten Situationen kleiner zu machen, indem sie beispielsweise einen gebeugten Rücken oder zusammengezogene Schultern haben. Diese Körperhaltungen können unbewusst Unsicherheit signalisieren und die Selbstsicherheit beeinträchtigen.

Beispiel aus dem Arbeitsalltag:

Denken Sie an eine Situation, in der eine Person namens Jordan an einer Konferenz teilnimmt und sich während einer Diskussion mit hochrangigen Führungskräften plötzlich zusammenzieht und ihre Schultern nach vorne zieht. Dies kann dazu führen, dass Jordan weniger Raum einnimmt und weniger selbstbewusst wirkt, was sich auf die Wahrnehmung ihrer Führungsfähigkeiten auswirken kann.

Die Macht der nonverbalen Kommunikation

Nonverbale Signale wie Kopfnicken können ebenfalls subtile Auswirkungen auf die Kommunikation haben. Manche Personen neigen dazu, häufiger automatisch zu nicken, auch wenn sie anderer Meinung sind. Dieses Kopfnicken wird oft als Zustimmung interpretiert, obwohl es eigentlich nur eine Form der Höflichkeit sein kann.

Beispiel aus dem Arbeitsalltag:

Angenommen, eine Person namens Taylor nimmt an einer Teamsitzung teil und hört zu, wie ihr Kollege einen Vorschlag macht, mit dem sie nicht einverstanden ist. Dennoch nickt Taylor automatisch, ohne es zu merken. Ihre Kollegen könnten dies als Zustimmung interpretieren und später überrascht sein, wenn Taylor Bedenken äußert. Dieses Missverständnis kann zu Konflikten führen.

Sprachliche Aspekte der Selbstsicherheit

Auch die Art und Weise, wie Personen sprechen, kann ihre Selbstsicherheit beeinflussen. Sie neigen dazu, höflicher und indirekter zu sprechen, was dazu führen kann, dass ihre Aussagen als weniger autoritär wahrgenommen werden.

Beispiel aus dem Arbeitsalltag:

Stellen Sie sich vor, eine Person namens Jamie präsentiert einen Geschäftsbericht und sagt: „Vielleicht sollten wir vielleicht darüber nachdenken, einige Änderungen vorzunehmen.“ Diese indirekte Formulierung kann dazu führen, dass ihre Kollegen die Dringlichkeit ihrer Aussage nicht erkennen und möglicherweise weniger bereit sind, Maßnahmen zu ergreifen.

Fazit

Es ist entscheidend für erfolgreiche Personen im Berufsleben, sich ihrer nonverbalen Signale und ihrer verbalen Kommunikation bewusst zu sein. Das Verlegenheitslächeln, die Körpersprache, das Kopfnicken und die Sprachwahl können subtile, aber wichtige Auswirkungen auf die Wahrnehmung und die Interaktionen im Arbeitsumfeld haben. Mit Bewusstsein und Übung können Personen lernen, Selbstsicherheit auszustrahlen und gleichzeitig Unsicherheit zu vermeiden, um so ihre beruflichen Ziele effektiver zu verfolgen. Das Verständnis und die bewusste Anwendung dieser Kommunikationsaspekte sind Schlüsselkomponenten, um in einer professionellen Umgebung erfolgreich und überzeugend zu agieren.

Podcast:

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PR – Public Relations? Nee, Personal Ressources!

In unserer rasanten, ständig wechselnden Welt setzen sich Thomas und Thomas zusammen und lassen Gedanken kreisen. Über Herausforderungen und Lösungen, Kniffe und Tricks, die Firmen und Führungspersonen heute auf Lager haben sollten, wird lebhaft diskutiert.

Neue Sichtweisen gefragt

Die beiden sind sich einig: Der Wind der Veränderung muss wehen! Beim Plaudern über „psychologisches Empowerment“ und „kokreative Transaktionsanalyse“ wird klar: Hier geht es ums Eingemachte, um das, was Menschen wirklich antreibt.

Hier ein kleiner Einblick in die heiß diskutierten Punkte:

  • Wertschätzung und Diversität: Jeder hat seine Spezialität! Dies zu schätzen und zu fördern, gibt den Leuten Schwung und Energie.
  • Ressourcen stärken: Wenn jeder sein Ding macht und sich entfaltet, wachsen wir alle zusammen. Teamspirit ist das A und O!
  • Motivation und Bindung: Mehr Pep, mehr Herzblut und Nähe zum Unternehmen – das bringt’s! Wer sich wohl fühlt, gibt auch gerne mehr.
  • Unternehmenskultur und Arbeit, die Spaß macht: Hier kommt es auf die richtige Mischung an. Eine Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt, führt zu Höchstleistungen.
  • Unternehmens-Image: Ein guter Ruf steckt an und motiviert. Wer will nicht Teil von etwas Großem und Positivem sein?
  • Kompetenz und Sinn: Wer seine Stärken kennt und einen Sinn in seiner Arbeit sieht, ist mit Herz und Seele dabei.
  • Selbstbestimmung und Einfluss: Mitbestimmen und mitgestalten – das zählt! Jeder will gehört und gesehen werden.

Herausforderungen? Ja, die gibt’s!

Viele Firmen und ihre Crews stehen oft da, verloren im Dschungel der Möglichkeiten. Manche machen sich klein, verschließen sich und holen keinen Rat von außen, andere rennen wie aufgezogen durch die Gegend, getrieben von der Angst, den Anschluss zu verlieren.

Passivität? No-Go!

Passivität, das kann man sich sparen! Die Jungs sprechen darüber, wie dieses „Steh-im-Weg“ Unternehmen bremst. Es kann laut, leise oder giftig daherkommen, aber am Ende ist es immer ein Blockierer. Ein Hemmschuh, der Innovation und Fortschritt verhindert.

Zukunftsmusik

Ein neuer Beat muss her! Und alle sollen mittanzen. Thomas und Thomas sind sich sicher: Das Wissen und die Cleverness der Crews sind Gold wert. Jeder Einzelne hat das Potenzial, etwas zu bewegen und Veränderungen anzustoßen.

Ihr Fazit: Mit Neugier, Offenheit und Kreativität geht die Post ab! Mit den Prinzipien der kokreativen Transaktionsanalyse bringt man frischen Wind rein und alle sind on fire! Es entsteht eine Dynamik, die neue Möglichkeiten eröffnet und die Weichen für die Zukunft stellt.

Die vier Beats der kokreativen Transaktionsanalyse sind klar definiert:

  • Hier und Jetzt: Im Moment sein, nicht in der Vergangenheit oder Zukunft hängen. Der Augenblick zählt!
  • Wir-heit: Zusammen sind wir stark! Lösungen finden wir im Team. Gemeinsam sind wir unaufhaltsam!
  • Bedingungslos positive Bezogenheit: Mit offenen Armen und ohne Vorurteile – das schafft Sicherheit und bringt Ideen. Ein Klima des Vertrauens fördert die Kreativität.
  • Geteilte, nicht gleiche, Verantwortung: Wir ziehen alle am selben Strang, aber jeder auf seine Weise. Jeder bringt seine Stärken ein und trägt zum Erfolg bei.

Thomas und Thomas haben erlebt, dass diese Beats in der Praxis rocken. Sie sind überzeugt: Jede Firma sollte diesen Sound auflegen! Es ist ein Rhythmus, der motiviert, inspiriert und alle mitreißt. Ein Beat, der Veränderung nicht nur möglich, sondern auch erlebbar macht.

In unserer bunten, wirbelnden Welt sollten Unternehmen und Führungskräfte immer wieder ihre Brille putzen und ihre Strategien auf den Prüfstand stellen. Wenn man Passivität über Bord wirft, kann man mit Veränderungen richtig grooven! Der Schlüssel liegt in der Bereitschaft, Neues zu wagen, sich zu öffnen und gemeinsam den Weg in die Zukunft zu gestalten. Es ist Zeit, den Beat zu wechseln und zusammen eine neue Melodie zu komponieren!

Fazit zu Personal Ressources

Das Fazit zum Thema „Personal Ressources“ ist vielschichtig und betont die zentrale Rolle, die diese Ressourcen für den Erfolg eines Unternehmens spielen. Hier sind die fünf wesentlichen Schlüsselpunkte, die im Gespräch hervorgehoben wurden:

  • Entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg: Personal Ressources sind kein Beiwerk, sondern das Herzstück eines jeden Unternehmens.
  • Produktivität und Effizienz: Wer in seine Leute investiert, der erntet volle Leistung und Einsatzbereitschaft.
  • Mitarbeiterbindung und Identifikation: Ein Team, das sich wertgeschätzt fühlt, steht voll hinter der Firma und ihren Zielen.
  • Innovationsfähigkeit: Frische Ideen und Kreativität kommen von motivierten, gut geschulten Mitarbeitern.
  • Strategische Investition: In Menschen zu investieren, ist kein Kostenpunkt, sondern eine kluge Investition in die Zukunft.

Diese Schlussfolgerungen machen deutlich, wie essentiell personale Ressourcen sind. Sie sind das Rückgrat, das Unternehmen trägt, formt und vorantreibt. Die Entwicklung und Förderung der individuellen Talente und Fähigkeiten sind daher keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Und zum Schluss

Unternehmen, die in ihre Personal Ressources investieren, die auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter achten, sind diejenigen, die auf dem Markt Bestand haben werden. Es geht darum, eine Symbiose aus Unternehmenszielen und individuellen Mitarbeiterbedürfnissen zu schaffen, die eine harmonische und leistungsstarke Unternehmenskultur fördert. Thomas und Thomas haben es treffend formuliert: „Es ist die Melodie, die wir gemeinsam komponieren, die den Rhythmus der Zukunft bestimmt.“ Es ist also an der Zeit, dass wir alle zusammenfinden, unsere Notenblätter abstimmen und eine Symphonie des Erfolgs komponieren!

Höre hier unseren Podcast.

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Die Revolution der Arbeitskultur: Relationale Führung in der Modernen Welt

Die moderne Arbeitswelt steht vor immensen Herausforderungen: Globalisierung, Digitalisierung und der Wandel zu einer Wissensgesellschaft erfordern neue Herangehensweisen in der Unternehmensführung. In diesem Kontext gewinnt das Konzept der Relationalen Führung immer mehr an Bedeutung. Aber warum ist gerade die „Beziehung“ zwischen Führungskraft und Mitarbeiter so zentral? In diesem Beitrag beleuchte ich die Bedeutung und den Nutzen relationaler Führung.

Der Wandel von der Hierarchie zur Beziehung

Traditionelle Führungsmodelle waren oftmals durch eine hierarchische Struktur gekennzeichnet, bei der die Führungskraft eine „anweisende“ Rolle einnahm. Doch diese Top-Down-Modelle stoßen in der komplexen, schnelllebigen heutigen Welt an ihre Grenzen. Im Gegensatz dazu stellt die Relationale Führung den Aufbau einer starken, vertrauensvollen Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter:in in den Mittelpunkt. Anstatt nur Anweisungen zu geben, engagiert sich die Führungskraft als Partner:in, Mentor:in und Unterstützer:in.

Warum sind Beziehungen so wichtig?

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Studien zeigen, dass der Erfolg eines Unternehmens oft direkt mit der Qualität der Beziehungen innerhalb der Belegschaft korreliert. Eine starke Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter:innen kann zu mehr Engagement, erhöhter Jobzufriedenheit und besserer Leistung führen. Durch die enge Zusammenarbeit entsteht eine dynamische Interaktion, die Innovationen fördert und schnelle Anpassungen an Marktveränderungen ermöglicht.

Wie funktioniert Relationale Führung?

Relationale Führung bedeutet nicht, dass die Führungskraft die Kontrolle aufgibt. Es geht vielmehr darum, eine ausgewogene Beziehung zu schaffen, in der beide Seiten aktiv zum Erreichen gemeinsamer Ziele beitragen. Das erfordert von der Führungskraft Empathie, Selbstreflexion, aktiv zuzuhören, Feedback zu geben und Mitarbeiter:innen in Entscheidungsprozesse einzubinden.

Der Mehrwert von Relationaler Führung

Die Vorteile einer starken Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter sind vielfältig. So wird nicht nur eine höhere Arbeitszufriedenheit erzielt, sondern auch die Produktivität gesteigert. Durch ein Klima des gegenseitigen Vertrauens und der offenen Kommunikation können Probleme schneller erkannt und Lösungen effektiver umgesetzt werden. Darüber hinaus fördert diese Form der Beziehungsgestaltung die persönliche und berufliche Entwicklung der Mitarbeiter:innen, was wiederum dem Unternehmen zugutekommt (Motivation, Bindung).

Beziehung in der Praxis: Ein Beispiel

Ein praktisches Beispiel dafür bietet die Geschichte von Anna, einer Führungskraft, die von einem traditionellen Führungsstil zu einer relationalen Führung überging. Durch den Aufbau einer tiefen Beziehung zu ihrem Team konnte sie nicht nur die Arbeitsmoral und -zufriedenheit erhöhen, sondern auch die Produktivität steigern. Sie wandelte eine Kultur der Distanz in eine Kultur des Engagements und der gegenseitigen Unterstützung um. Ihr Team wurde agiler, kreativer und besser in der Lage, den sich ständig ändernden Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden.

Fazit

Relationale Führung ist mehr als nur ein Buzzword; es ist eine transformative Herangehensweise an die Unternehmensführung, die die Kraft menschlicher Beziehungen nutzt, um bessere Ergebnisse zu erzielen. In einer Welt, die immer komplexer wird, ist der Aufbau von starken, vertrauensvollen Beziehungen zwischen Führungskraft und Mitarbeitern nicht nur wünschenswert, sondern essentiell.

Der Weg zu einer erfolgreichen, relationalen Führung mag anfangs herausfordernd erscheinen, aber die Vorteile für beide Seiten – sowohl für die Führungskräfte als auch für die Mitarbeiter:innen – sind enorm. Es ist an der Zeit, das volle Potenzial der relationalen Führung zu erkennen und in unsere Arbeitskulturen zu integrieren.

Weiterbildungsreihe: Relationale Führung und Bindung im Team

Um Dir die Prinzipien der Relationalen Führung und die Bedeutung von Bindung im Team näher zu bringen, laden wir Dich herzlich zu unserer monatlichen Weiterbildungsreihe ein. Gleich HIER anmelden.